Ausstellungseröffnung der Kunsttherapiegruppe

Bei der Ausstellungseröffnung am 23. Juni 2017 stellte die heilpädagogische Kunsttherapiegruppe aus dem Carl-Mez-Haus sich und ihre Werke vor. (V. l. n. r. Frau Littek, Frau Laiblin, Frau Stumpf, Frau Paulus und die Kunsttherapeutin Frau Neher.)

Bei der Ausstellungseröffnung am 23. Juni 2017 stellte die heilpädagogische Kunsttherapiegruppe aus dem Carl-Mez-Haus sich und ihre Werke vor. (V. l. n. r. Frau Littek, Frau Laiblin, Frau Stumpf, Frau Paulus und die Kunsttherapeutin Frau Neher.)

Kulturveranstaltung der Begegnungsstätte im Carl-Mez-Haus

Ausstellungseröffnung der Kunsttherapiegruppe

		
		
Die Teilnehmerinnen (v. l. n. r.) Frau Littek, Frau Laiblin, Frau Stumpf, Frau Paulus und die Kunsttherapeutin Sarah Neher.
Im Mittelpunkt der Gruppe steht das Malen an sich und das Miteinander.
Christiane Mihm begleitet als Leiterin der Begegnungsstätte die Gruppe.
Stiftungsvorstand Hartmut von Schöning erinnerte an die Anfänge des Freundeskreises und bedankte sich bei den Künstlerinnen und allen Beteiligten.
Zur großen Freude aller Anwesenden verkündete Gabriele Daniel-Schnitzler als Vorstandsmitglied des Freundeskreises die Weiterführung der Finanzierung.
Angeleitet wird die Gruppe von der Kunsttherapeutin Sarah Neher.
Die Teilnehmerin Frau Laiblin betonte, welche Freude ihnen allen die Gruppe bereitet.
Wolfgang Riedl, Pflegehilfskraft im Carl-Mez-Haus, begleitete die Veranstaltung auf dem Klavier.
Am Ende posierten alle Beteiligten mit der Bewohnerin Frau Schätzle, die eine der ersten Teilnehmerinnen war, vor den Werken der Gruppe.
Kunst als Therapie

Am Freitagnachmittag, den 23. Juni 2017, wurde die Ausstellung der Kunsttherapiegruppe des Carl-Mez-Haus in Freiburg eröffnet. Bei Sektempfang und musikalischer Begleitung durch Wolfgang Riedl am Klavier stellte die Gruppe sich und ihre Werke vor.
Mit Wasserfarben, Öl- und Pastellkreiden sowie Aquarellstiften: In verschiedenen Maltechniken drückten die vier Teilnehmerinnen ihre Gefühle und Assoziationen aus.
Im Mittelpunkt der heilpädagogischen Kunsttherapiegruppe stehen dabei nicht die Produkte, sondern das Malen an sich, das Erleben der Farben und Materialien und das Wohlergehen in der Aktivierung, wie die Leiterin der Gruppe, Sarah Neher, betonte.
Nicht das Endprodukt steht im Mittelpunkt, sondern der Prozess, das Malen an sich und das Miteinander.

Sarah Neher

Christiane Mihm, Leiterin der Begegnungsstätte, erzählte vom Beginn der ersten Kunsttherapiegruppe im Jahr 2013 im Haus Schloßberg, die von zwei Studentinnen der Katholischen Hochschule geleitet wurde – darunter Sarah Neher. Im Juni 2015 bildete sich auch im Carl-Mez-Haus eine Gruppe, deren Leitung Neher übernahm. Die Werke eben dieser Gruppe schmücken nun das Carl-Mez-Haus.

Stiftungsvorstand Hartmut von Schöning erinnerte in seinem Grußwort an die Zeit der Entstehung des Freundeskreises, der die Kunsttherapiegruppe finanziert. Damals stand der Name des Vereins zur Debatte und es wurde der Begriff "Förderverein" als Alternative gehandelt. Schließlich entschied man sich mit Überzeugung für die Bezeichnung "Freundeskreis", weil damit auch das Selbstverständnis des Vereins widergespiegelt wird: Er dient keinem Selbstzweck, sondern bietet Freunden des Evangelischen Stift die Möglichkeit, ihre Unterstützung zu bündeln.

Zur großen Freude aller Anwesenden verkündete Gabriele Daniel-Schnitzler als Vorstandsmitglied des Freundeskreises dann auch die Weiterführung der Finanzierung.
Auch alle vier Teilnehmerinnen äußerten sich zur Gruppe. Frau Laiblin betonte, wie viel Freude ihr das Malen bereitet. Am Ende jedes Treffens sind alle ein bisschen traurig, dass die Stunde schon wieder vorbei ist.