Wie kann moderne Technik den Pflegealltag erleichtern und die Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Mitarbeitenden des Seniorenzentrums Gundelfingen bei zwei Praxistagen zur Technologiewerkstatt „Trudi“. Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Projekt beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Digitalisierung in der Pflege.
Gestaltet und durchgeführt wurden die beiden Fortbildungstage von Nadine Reussel-Distler und Barbara Schmoll von der Diakonie Baden. In verschiedenen Workshops wurden digitale Assistenzsysteme vorgestellt und direkt ausprobiert. Dabei standen Themen aus dem Pflegealltag im Mittelpunkt, darunter die digitale Pflegedokumentation und datengestütztes Monitoring, moderne Notrufsysteme und sensorgestützte Sturzerkennung sowie digitale Möglichkeiten zur Aktivierung, Interaktion und Teilhabe von Seniorinnen und Senioren.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie digitale Lösungen Arbeitsabläufe vereinfachen und Mitarbeitende entlasten können. Gerade bei der Pflegedokumentation bieten digitale Anwendungen Möglichkeiten, Zeitaufwand zu reduzieren und dadurch mehr Zeit für die persönliche Betreuung zu schaffen.
Die Technologiewerkstatt „Trudi“ verbindet Informationen zu neuen Technologien mit praktischen Übungen. Die vorgestellten Anwendungen konnten direkt getestet und im Hinblick auf ihren Einsatz im Pflegealltag betrachtet werden. So entstand ein konkreter Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten digitaler Unterstützung.
Die Praxistage im Seniorenzentrum Gundelfingen zeigen, welche Ansätze die Digitalisierung für die Pflege bietet und wie technische Lösungen dort eingesetzt werden können, wo sie im Arbeitsalltag sinnvoll unterstützen.