Fasnet im Seniorenzentrum Stockach

Am 7. Februar 2018 waren im Seniorenzentrum Stockach die Narren los. Das abwechslungsreiche Programm, an dem sich Bewohner des Pflegeheims, Schüler des Nellenburg-Gymnasiums sowie einer prominent besetzten Abordnung der Stockacher Narren beteiligten, wurde von der Guggenmusik der "Yetis" gekrönt.

Am 7. Februar 2018 waren im Seniorenzentrum Stockach die Narren los. Das abwechslungsreiche Programm, an dem sich Bewohner des Pflegeheims, Schüler des Nellenburg-Gymnasiums sowie einer prominent besetzten Abordnung der Stockacher Narren beteiligten, wurde von der Guggenmusik der "Yetis" gekrönt.

Fasnet im Seniorenzentrum Stockach

Die Narren sind los!

		
		
Die Fasnet eröffneten die Betreuungskräfte und …
... begeisterten die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums mit ihren unterhaltsamen Einlagen.
Im Anschluss beeindruckten die "Nellis" mit menschlichen Pyramiden und ...
... flinker Jonglage das Publikum.
Hohen Besuch empfing das Seniorenzentrum durch eine prominente Abordnung der Stockacher Narren rund um Laufnarrenvater Michael Zehnle, Narrenwirt Siegfried Endres und Alt-Narrenrichter Karl Bosch.
Einrichtungsleiter Rüdiger Mahl freute sich über eine gelungene Narrenfeier und als ursprünglicher Württemberger natürlich ebenso über das Württemberger-Lied, das ihm zuliebe auch angestimmt wurde.
Am 7. Februar waren im Seniorenzentrum Stockach die Narren los.

Unter dem Motto "50er Jahre und Rock & Roll" startete die Veranstaltung im Rock & Roll-Café mit einigen schmissigen Darbietungen der im Stil der 50er gekleideten Betreuungs-Truppe. Gefolgt von akrobatischen Einlagen der "Nellis", Schülerinnen und Schüler des Nellenburg-Gymnasiums, die jedes Jahr mit wachsender Begeisterung und Anzahl ins Seniorenzentrum kommen.

Zum Höhepunkt kam, wie seit vielen Jahren Tradition, eine Abordnung der Stockacher Narren ins Pflegeheim. Mit Laufnarrenvater Michael Zehnle, Narrenwirt Siegfried Endres und Alt-Narrenrichter Karl Bosch hatte das Seniorenzentrum im Hegau eine hochkarätige Besetzung im Haus. Vorgestellt wurden mithilfe des "Narresome", dem Narrensamen, also den Kindern, die einzelnen Figuren und Gruppierungen der Stockacher Fasnet. Natürlich wurden auch die alljährlichen Lieder der Stockemer Fasnet und zum Schluss, wie üblich, das Badener-Lied gesungen.

Und dann kam ein völlig ungewöhnlicher, wenn nicht gar ungehöriger Beitrag zum Abschluss: Die Stockacher Narren sangen das Württemberg-Lied. Nachdem der württembergische Heimleiter Rüdiger Mahl drei Jahre lang tapfer das Badener-Lied mitgeträllert hatte, wurde ihm bei der letztjährigen Fasnet 2017 versprochen, dass im Folgejahr das Württemberg-Lied vorgetragen würde. Mahl bestand auf das womöglich in närrischer Absicht erteilte Versprechen und die Stockacher Narren hielten Wort! Allerdings machten sie Mahl auch deutlich und augenzwinkernd klar, dass dies eine absolute Einmaligkeit gewesen sei.

Nach den Stockacher Narren kamen zum Abschluss die "Yetis" ins Haus. Eine Musikgruppe junger Männer mit Fellkostümen, die schon seit vielen Jahren ihren Fasnet-Start im Seniorenzentrum Stockach begehen. Mitreißende Rhythmen, gespielt von Trompeten und Trommeln, sind ihr Markenzeichen. Nach einigen Einlagen im Rock & Roll-Café zogen die Yetis mit ihrer Musik durchs Haus.

Anschließend genossen alle bei Fleischkäs` mit Kartoffelsalat ihr "Tannenzäpfle". Mitsamt dem Heimleiter, der Feierabend beschlossen hatte, und somit sein Bier genießen durfte.

Stolz war Heimleiter Rüdiger Mahl insbesondere auf seine Mitarbeitenden, die die Herausforderung rund um Organisation und Verpflegung der Bewohner gelassen und mit viel Engagement bewältigten.

Alle hatten ihren Spaß, und das ist schließlich das Wichtigste an der Fasnet. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren noch am nächsten Tag, dem Schmotzigen Dunschtig, voll des Lobes. Und der eine oder andere württembergischer Abstammung freute sich noch im Nachhinein über das so selten gesungene Württemberg-Lied.