Schutz vor Altersarmut. Der SWR berichtet aus dem Haus Schloßberg

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Altersarmut. Der SWR berichtet aus dem Haus Schloßberg

Eine Bewohnerin aus dem Haus Schloßberg erzählt in einem SWR Beitrag, was es bedeutet, in die Altersarmut abzurutschen. Sie hat früher als Sekretärin gut verdient und es hat ihr an nichts gefehlt. Seit einer schweren Krankheit mit 53 Jahren ist sie arbeitsunfähig und pflegebedürftig. Die Kosten für die Unterbringung im Pflegeheim kann sie nicht alleine tragen und ist auf Sozialhilfe angewiesen. Ihr bleiben pro Monat etwa 140€, wovon Sie 60€ für alltägliche Ausgaben verwendet und die restlichen 80€ für größere Anschaffungen anspart.
Dies ist kein Einzelfall, da etwa 25% der Hausbewohner*innen im Haus Schloßberg Sozialhilfe empfangen. Dieser Anteil wird wohl in der kommenden Zeit steigen, was der allgemeinen Entwicklung in Bezug auf Altersarmut und Pflegesätzen entspricht.

Der Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den Eigenanteil der Pflegekosten auf 700€ zu begrenzen, würde viele Pflegebedürftige entlasten. Der Rest des Beitrages soll über Steuern finanziert werden. Somit würde die Gesellschaft helfen, der drohenden Altersarmut entgegenzuwirken und Pflege finanzierbar zu halten.