Türen öffnen. Gerechtigkeit leben.

Bewohnerinnen des Haus Schloßberg bemalten Ende 2016 unsere "Spiegel-Tür", die auf der Vorderseite einen Engel und auf der Rückseite einen Spiegel zeigt. Die Tür entstand im Rahmen des Projekts "Türen öffnen. Gerechtigkeit leben." der Diakonie zur Feier des 500. Jubiläums der Reformation und wurde von der Diakonie für die Weltausstellung in Wittenberg auserkoren. Dort wird sie gemeinsam mit weiteren Türen aus ganz Deutschland im Türhaus ausgestellt.

Bewohnerinnen des Haus Schloßberg bemalten Ende 2016 unsere "Spiegel-Tür", die auf der Vorderseite einen Engel und auf der Rückseite einen Spiegel zeigt. Die Tür entstand im Rahmen des Projekts "Türen öffnen. Gerechtigkeit leben." der Diakonie zur Feier des 500. Jubiläums der Reformation und wurde von der Diakonie für die Weltausstellung in Wittenberg auserkoren. Dort wird sie gemeinsam mit weiteren Türen aus ganz Deutschland im Türhaus ausgestellt.

500 Jahre Reformation.

Türen öffnen. Gerechtigkeit leben.

		
		
Klaus Perin, Maler und Technischer Mitarbeiter des Stifts, verpackte unsere "Spiegel-Tür" sicher für den Transport nach Wittenberg, wo sie bei der Weltausstellung zum Reformationsjubiläum im Türhaus wieder aufgebaut wird.
Zwei der an der "Spiegel-Tür" beteiligten Bewohnerinnen aus dem Haus Schloßberg. Gemeinsam mit den Zusätzlichen Betreuungskräften bemalten sie Ende 2016 die Tür mit dem Titel "Spiegel der Gerechtigkeit".
Auf der Vorderseite zeigt die "Spiegel-Tür" einen Engel, Symbol für die Gerechtigkeit Gottes.
Auf der Rückseite der Tür ist eine spiegelnde Folie angebracht. Sie wirft beim Betrachter Fragen nach Gerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit auf.
Klaus Perin ließ bei diesem Projekt seinen kreativen Energien freien Lauf. Er stellte die "Spiegel-Tür" an einer Wand im Foyer des Haus Schloßberg auf. Wer die Tür aufmachte, schaute aber nicht in die Leere, sondern auf das türkisblaue Meer.
Impression unserer "Thesen-Tür" vor der Kapelle im Stiftspark in Freiburg.
Vor 500 Jahren schlug Martin Luther 95 Thesen an die Tore der Schlosskirche in Wittenberg und löste damit die Reformation aus.
Welche Ungerechtigkeiten herrschen heute? Die 95 Thesen Martin Luthers, mit denen der Reformator u. a. die Ungerechtigkeit des Ablasshandels angeprangert hatte, waren Inspiration für unsere moderne "Thesen-Tür".
Mitarbeitende, Bewohner und Besucher sind aufgefordert, mitzumachen und Ihre Forderung für eine gerechtere Gesellschaft an unserer "Thesen-Tür" anzubringen.

Unsere Tür in Wittenberg!

Unsere Tür "Spiegel der Gerechtigkeit" hat es nach Wittenberg geschafft!

Im vergangenen Jahr rief die Diakonie Deutschland mit Blick auf das Jubiläum der Reformation dazu auf, bei der Aktion "Türen öffnen. Gerechtigkeit leben." mitzumachen. Diakonische Einrichtungen aus ganz Deutschland waren aufgefordert, sich von Martin Luther inspirieren zu lassen und Türen zu gestalten, die das Thema Gerechtigkeit in der Gegenwart beleuchten. Mit zwei Türen beteiligte sich das Evangelische Stift Freiburg an der Aktion. Eine der beiden wunderbaren Tür schaffte es sogar bis zur "Weltausstellung Reformation". Unter den vielen Einsendungen aus ganz Deutschland wählte die Jury auch unsere "Spiegel-Tür" aus, die bis vor kurzem noch im Haus Schloßberg stand. Sie wurde in der Woche vor Ostern abgeholt und nach Wittenberg transportiert, wo sie bei der Weltausstellung zum Reformationsjubiläum im sogenannten "Türenhaus" ausgestellt wird.

"Spiegel der Gerechtigkeit"

Unsere Tür zum Thema Gerechtigkeit haben Bewohner aus der Pflegeeinrichtung Haus Schloßberg in Freiburg bemalt. Auf der Vorderseite ist ein Engel abgebildet, der für die Gerechtigkeit Gottes steht. Auf der Innenseite, eingerahmt von bunten Blumen, ist ein Spiegel angebracht. Er soll den Betrachter zum Nachdenken anregen: Was tue ich selbst, um meinen Beitrag für eine vielfältige und gerechte Gesellschaft zu leisten? Bin ich ein "Engel", der in Nächstenliebe anderen Menschen hilft? Es ist leicht, Gerechtigkeit zu fordern, aber nicht immer einfach, diese auch selbst zu leben. Unsere Mitarbeitenden in der Pflege und Alltagsbegleitung bemühen sich tagtäglich, um den Senioren in unseren Einrichtungen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Wenn wir uns für die Inklusion insbesondere der Benachteiligten starkmachen, schaffen wir die Grundlage für eine vielstimmige Gesellschaft, die letztlich das Leben aller bereichert.

Unsere Spiegel-Tür wurde von der Jury für das Türhaus bei der Weltausstellung Reformation in Wittenberg auserkoren. Im April 2017 wurde sie nach Wittenberg transportiert, um dort ausgestellt zu werden.

"Thesen für Soziale Gerechtigkeit"

Martin Luther prangerte mit seinen 95 Thesen den damaligen Ablasshandel an und löste damit die Reformation aus. Welche Ungerechtigkeiten beschäftigen die Menschen heute? Die Aktion der Diakonie Deutschland hat uns dazu inspiriert, eine aktuelle „Thesen-Tür“ zu gestalten. Am Eingang unserer Stiftskapelle in Freiburg können Mitarbeitende, Bewohner und Besucher ihre Thesen für eine gerechte Gesellschaft anschlagen. Bis in den Herbst 2017 werden wir die Meinungen sammeln und im Rahmen einer Veranstaltung auswerten.