Selbstgenähte Nesteldecken für das Haus Schloßberg

Haus Schloßberg

Selbstgenähte Nesteldecken

Ruth Wessoleck, Töpferin und leidenschaftliche Näherin aus Malterdingen, überreichte vergangene Woche drei selbstgenähte Nesteldecken an die Leitung der sozialen Betreuung, Frau Schuler-Ehret.

Nesteln ist ein typisches Verhalten in der fortgeschrittenen Phase der Demenz. Die Finger sind ständig in Bewegung. Doch wenn sie beschäftigt sind, beruhigt sich der Geist. Mehrere Quadrate mit unterschiedlichen Stoffen und Materialien, die die Demenzkranken beschäftigen, werden zu einer Decke zusammengenäht. So befinden sich z.B. Reißverschlüsse, Knöpfe, Hosenträger, Hemdsärmel , kleine Taschen oder Fransen auf der Decke und laden zum zupfen, fühlen - nesteln ein.

Wir danken Frau Wessoleck sehr für ihr kreatives Tun und die großzügige Spende!

Die Decken werden den BewohnerInnen sicher viel Freude und den dementiell Erkrankten etwas Entspannung bereiten.
Text: Elisabeth Schuler-Ehret, Leitung Soziale Betreuung Haus Schloßberg